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Buddhismus – Religion oder Philosophie? |
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| „Glaub' nicht blind
was andere sagen – auch dem Buddha nicht. Finde selbst heraus, was
Zufriedenheit, Klarheit und Ruhe bringt.” (Buddha) Der Begriff Buddhismus ist eine westliche Erfindung. Die Erkenntnisse des historischen Siddharta Gautama, später Buddha (der Erwachte) genannt, heissen eigentlich „Dharma”. Die Lebensweise der Menschen, die sich durch diese Aussagen inspiriert fühlen und sie im täglichen Leben anwenden, wird „Dharma-Praxis” genannt. Darin drückt sich ein wesentliches Element des Buddhismus aus: der praktische Aspekt, eine Aufforderung zum Handeln. Worum geht es? Im Grunde geht es darum, einen eigenen, kreativen Weg zu einem glücklichen Leben zu finden. Die Frage nach dem Glück beinhaltet gleichzeitig die Frage nach dem Umgang mit unseren Ängsten, den kleinen und grossen Problemen des Alltags und der existentiellen Angst vor dem Tod. Nach seinem „Erwachen” hat der Buddha den „mittleren Weg” dargelegt, einen Lebensstil, der Extreme vermeidet: weder extremer Konsum noch Askese. Dann formulierte er die „vier adelnden Wahrheiten”: die Angst muss verstanden werden, von ihrem Ursprung muss abgelassen werden, ihr Aufhören muss verwirklicht werden und der Weg muss geübt werden. Der Weg, der geübt werden muss ist bekannt als der „achtfache Pfad”, in dem vor allem Ethik, Meditation und die Entwicklung von Empathie oder Mitgefühl erläutert werden. |
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| Die URL des Originalartikels: http://www.buddhastiftung.de | ||||
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